Schöne Nachberichterstattung zu unserer Filmveranstaltung im März

Anfang März war es auch heuer wieder soweit: Im Rahmen der Frauenwoche im Kunsthaus Nexus hatten auch wir wie schon im letzten Jahr eine Filmveranstaltung am Start, und zwar ein Vorab-Screening des Dokumentarfilms „Nicht von schlechten Eltern“ von Antonin Svoboda.

Viele Interessierte folgten unserer Einladung und diskutierten im Anschluss an den Film mit dem Regisseur und mit JoJo-Psychologin Mag.a Barbara Aigner. Und auch die Berichterstattung rund um die Veranstaltung war insgesamt sehr erfreulich – und wir hoffen, mit den Veranstaltungen und der zugehörigen Pressearbeit das Thema psychische Erkrankungen – allgemein, aber auch speziell rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – weiter zu enttabuisieren.

 

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Filmveranstaltung im Nexus

Wir freuen uns: auch heuer ist JoJo wieder mit einer Filmveranstaltung bei der Frauenwoche im Kunsthaus Nexus mit dabei. Am 8. März, dem Weltfrauentag, zeigen wir um 19:30 Uhr den Dokufilm „Nicht von schlechten Eltern“, im Anschluss stehen Regisseur Antonin Svoboda und JoJo-Psychologin Mag.a Barbara Aigner für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.

Zum Inhalt: Über ein Jahr lang begleitet der Dokumentarfilm drei Familien mit Babys. Ihre Probleme sind ganz unterschiedlich: Levi hat keinen Schlaf-Wach-Rhythmus, Konrad ist ein sogenanntes „Schreibaby“, Lotta ist ständig in großer Unruhe. Der Film begleitet die Eltern mit ihren Babys dabei, wie sie – im geschützten Raum der Psychotherapie – die Dramatik dieser ersten Lebenszeit bearbeiten.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher – der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Ein neues Jahr beginnt…

…und wir starten mit voller Motivation unsere Arbeit für die Kinder psychisch erkrankter Eltern!

An abundance of love

Portrait of a loving multi-generational family sitting together on a sofa at home

Zuvor möchten wir die Chance nutzen und uns von ganzem Herzen bei all jenen bedanken, die uns im letzten Jahr unterstützt haben. Bei all jenen, die uns mit Ihren Spenden helfen, auch weiterhin betroffene Familien zu begleiten und zu unterstützten. Bei all jenen, die als ehrenamtliche  Patinnen und Paten den Alltag unserer „JoJo“ Kinder eine kleines Stück unbeschwerter machen und bei all jenen die dazu beitragen, dass psychisch Erkrankte und ihre Familien mehr Aufmerksamkeit bekommen!

Ein Gespräch über das Mama sein…

Wie kann ich eine sichere Bindung zu meinem Kind aufbauen? Wie kann ich eine gute Mama sein und gleichzeitig auf meine eigenen Bedürfnisse achten? Diese und viele weitere Fragen sind wohl für fast alle Mütter von großer Bedeutung. Noch essentieller wird die Thematik wenn eine Mama psychisch erkrankt. Wir haben mit unserer psychologischen Leiterin Tina Rossmann über die Herausforderungen des Mama seins und unser Projekt Willkommen im Leben gesprochen – viel Vergnügen beim Lesen!

Tina

Was sind die größten Herausforderungen für die Frauen?

Tina Rossmann: Ein großes Thema ist das „Sich einlassen können“ auf die Schwangerschaft und das Baby. Fragen, wie Mütter eine gute, sichere Bindung mit dem Baby aufbauen können, wie sie feinfühlig auf ihre Babies eingehen und erkennen können, was ihre Kinder brauchen und dabei sich selbst wahrzunehmen und gut und sorgsam mit sich umzugehen, ist für betroffene Mütter eine besondere Herausforderung. Viele unserer Klientinnen sind alleinerziehend und müssen ihr Leben ohne familiären Rückhalt meistern. Gerade in solchen Situationen ist es wichtig, auch andere Hilfemöglichkeiten zu erkennen und anzunehmen.

Was macht in deinen Augen Willkommen im Leben einzigartig? Was zeichnet dieses Projekt besonders aus?

Tina Rossmann: Es ist ein kostenloses Angebot für Familien, auf freiwilliger Basis in Form einer individuellen Begleitung. Ziel ist, eine gute, sichere Bindung zwischen den Eltern und dem Kind zu ermöglichen. Wir bieten mit unserem aufsuchenden Angebot einen sicheren Rahmen für alle Fragen und in Krisensituationen. Der Fokus liegt immer auf der Eltern-Kind-Bindung und den Ressourcen der betroffenen Familien.

An wen genau richtet sich Willkommen im Leben?

Tina Rossmann: Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen betreuen wir im gesamten Bundesland Salzburg Familien, in denen die Mutter vor oder während der Schwangerschaft psychisch erkrankt und Familien, die sich für sich selbst unsere Begleitung und Hilfe wünschen.

Welche sind die schönsten Momente in deiner Arbeit bei Willkommen im Leben?

Tina Rossmann: Wenn eine vertrauensvolle, sichere Bindung zwischen Eltern und Kind sichtbar wird, die Frauen erkennen, dass sie so wie sie sind, gut für ihr Kind da sein können, wenn ihr Zutrauen in in das eigene Mama-Sein wächst und sich die Mütter bei Fragen und Unsicherheiten gleichzeitig offen und vertrauensvoll an uns wenden, wenn die Familien sich sicher fühlen und beginnen ihr Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen – das sind die besonderen Augenblicke, die uns auch motivieren, immer weiter zu machen.

Was würdest du dir zukünftig für das Angebot Willkommen im Leben wünschen?

Tina Rossmann: Wir brauchen dringend mehr Plätze – derzeit können wir auf Grund der nicht gesicherten Finanzierung keine neuen Familien aufnehmen, obwohl die Nachfrage groß ist. Mit jenen Familien, die schon im Projekt sind, würden wir gern noch intensiver therapeutisch arbeiten können; wir würden die Arbeit gern an ihren tatsächlichen Bedarf anpassen und zum Beispiel im Falle einer Krise ausweiten können. Eine große Freude für uns wäre auch, wenn wir noch mehr Paten für unsere Babies gewinnen könnten. Diese Bezugspersonen sind von enormer Bedeutung im Hinblick auf ein gesundes Heranwachsen der Kinder. Denn es ist so: je früher wir Hilfe anbieten können, desto wahrscheinlicher wird es für die betroffenen Kinder, dass sie in ihrem späteren Leben nicht selber eine psychische Erkrankung erleiden.

Willkommen im Leben braucht Ihre Hilfe

Seit den Medienberichten zur prekären Finanzierungslage von „Willkommen im Leben“ haben uns viele Anfragen erreicht und wir möchten uns herzlich für euer Interesse und damit verbunden auch für die Anerkennung unserer Arbeit bedanken!
Wir sind mit den entsprechenden öffentlichen Stellen im Gespräch und bemühen uns um einen Ausbau der Förderungen. Auf Grund der fehlenden Mittel können wir derzeit aber nach wie vor keine neuen Familien in dieses Programm aufnehmen.
Daher möchten wir auch Euch ganz herzlich um eure Hilfe und eine Spende für „Willkommen im Leben“ im Rahmen eurer Möglichkeiten bitten.
Jeder Beitrag hilft uns, weiterhin betroffene Familien im Bundesland Salzburg begleiten zu können!

Mutter mit Baby - kleiner

„Willkommen im Leben“ braucht Unterstützung

Am vergangenen Donnerstag, den 16. November, berichtete der ORF über unser Projekt „Willkommen im Leben“. Wir sind dringend auf mehr finanzielle Unterstützung durch öffentliche Fördergeber und private Spender angewiesen, um das Projekt im Großraum Salzburg weiterführen zu können. Der gesamte Beitrag ist noch bis Donnerstag, 23. November in der ORF TV-Thek unter diesem Link zu sehen.

Wir bedanken uns sehr sehr herzlich bei unserer Klientin Fr. S., die sich dazu bereit erklärt hat, gemeinsam mit ihrer Tochter vor die Kamera zu treten – danke!

 

„Die beste aller Welten“ im Kunsthaus Nexus

Der vielbeachtete und mittlerweile bereits mehrfach ausgezeichnete Film „DIE BESTE ALLER WELTEN“ vom Salzburger Adrian Goiginger kommt nach Saalfelden: Am 9. November um 20:00 Uhr wird der Film im Kunsthaus Nexus gezeigt – JoJo ist Kooperationspartner :).

DIE BESTE ALLER WELTEN ist die wahre Geschichte einer drogenabhängigen Mutter, der abenteuerlichen Welt ihres Kindes und ihrer Liebe zueinander. Adrian erlebt eine Kindheit in einem außergewöhnlichen Milieu, der Salzburger Drogenszene, und mit einer Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Wenn er groß ist, möchte er Abenteurer werden. Trotz allem ist es für ihn eine behütete Kindheit, die beste aller Welten, bis sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren lässt. Helga weiß, sie muss clean werden, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Doch dazu muss sie ihre eigenen Dämonen besiegen…

Besonderes Highlight: Adrian Goiginger wird selbst anwesend sein und für Publikumsfragen im Anschluss an den Film zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns schon sehr auf dieses besondere Filmevent!

Impulsvortrag für werdende und junge Eltern

Unsere beiden Mitarbeiterinnen Mag.a Barbara Aigner und Dr.in Ingrid Walser halten wieder ihren Impulsvortrag „Alles steht Kopf – Eltern werden, Eltern sein“ in der Volkshochschule Saalfelden und stehen für Fragen von (werdenden) Eltern zur Verfügung.

Wann?           Donnerstag, 30. März 2017, 20:00 Uhr

Wo?                Volkshochschule Saalfelden

Für wen?       Werdende und junge Eltern, die sich informieren möchten über verschiedenste Themen rund um die Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Auf konkrete Fragen wird gerne eingegangen!

Wir freuen uns über Ihr/Euer Interesse!

Kollegin gesucht!

Für die Erweiterung unseres „Willkommen im Leben“-Teams in der Stadt Salzburg inkl. angrenzendem Flach- und Tennengau suchen wir eine

Hebamme

für ca. 20 Stunden pro Monat auf Honorarbasis.

Mehr Infos zur Stellenausschreibung gibt’s auf unserer Website.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Einladung zum Film- und Diskussionsabend im Nexus

Am 9. März um 19.00 Uhr findet im Kunsthaus Nexus in Saalfelden ein Film- und Diskussionsabend zum Thema postpartale Depression statt. Wir zeigen den vielfach prämierten Film „Das Fremde in mir“ und diskutieren im Anschluss mit Expertinnen und mit dem Publikum über den Film und das Thema postpartale Depression.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. Wir ersuchen um Reservierung direkt bei JoJo unter 0664/16 33 497 bzw. per E-Mail an jojo@hpe.at.

Wir freuen uns auf einen spannenden und sicher berührenden Film- und Diskussionsabend im Kunsthaus Nexus!